
Brøtstadtbotn
Nach zwei erholsamen aber nicht untätigen Tagen (Sightseeing und das Bukta-Festival) Tromsø, ging der Roadtrip zu den Lofoten so richtig los. Drei Stunden mit dem Mietwagen brauchten wir von Tromsø bis zu unserer ersten Unterkunft in Brøtstadtbotn und was soll ich sagen - ich habe sie geliebt! Eine kleine gelbwandige Holzhütte am See nur für uns! Von der großen Terrasse aus hatten wir Blick auf die Berge und auch innen war alles gemütlich und warm eingerichtet. Man merkte an jedem Detail, dass die Gastgeber herzliche und liebevolle Menschen waren. In der Anzeige bei Airbnb stand, dass dazu sogar eine Herde Schafe gehörte, allerdings waren sie auf Grund der Jahreszeit leider woanders untergebracht.






Skrova
Von Brøtstadtbotn ging es weiter nach Skrova. Eigentlich wollten wir Wege mit der Fähre möglichst vermeiden und hatten unsere Route auch mit diesem Hintergedanken geplant. Dennoch ist uns irgendwie entgangen, dass wir um von Brøtstadtbotn zu unserer nächsten Unterkunft zu kommen, die Fähre nach Skrova nehmen mussten. Was erst etwas umständlich erschien, stellte sich allerdings als absolute Bereicherung heraus und wenn ich das hier einfach mal für mich und meine gute Freundin Iris sagen darf: Es war unser absoluter Lieblingsort auf der gesamten Reise! Skrova ist ein kleines Fischerdorf in der Gemeinde Vågan im norwegischen Fylke Nordland auf den Lofoten. So klein, dass unsere Gastgeberin uns riet das Auto lieber auf dem Festland zu lassen, was wir allerdings gekonnt ignorieren. Auf Skrova angekommen erkannten wir allerdings auch den Grund: Skrova war innerhalb einer Stunde zu Fuß abzulaufen und Autos waren eigentlich nur im Weg. Es gibt nur um die 200 Einwohner und diese teilen sich ein einziges Restaurant am Hafen.
Unsere Gastgeberin gab uns einen Tipp für eine Wanderung, die sie selbst regelmäßig unternahm. Unsere Fitness ließ zwar sehr zu wünschen übrig, aber nach gefühlten Stunden und noch mehr Verschnaufpausen hatten wir den Gipfel endlich erreicht und uns erwartete ein unglaublich atemberaubender Ausblick auf das Dorf und die Lofoten.






Hamnøy, Reine und Å
Hamnøy, Reine und Å - für viele Norwegenfans bestimmt nicht unbekannt - war für uns das Finale unserer Lofotentour, bevor wir den Rückweg antraten. Da wir für alle drei Orte einen einzigen Tag hatten, fiel Sightseeing dort etwas kürzer aus. Landschaftlich und kulinarisch wurden wir jedoch weiterhin mehr als verwöhnt. Mein persönliches Highlight war eine geführte Ausstellung über die Herstellung von Lebertran in dem charmanten kleinen Örtchen namens Å.









Bø
Für den Rückweg schlugen wir eine andere Route als zu Beginn der Reise ein und landeten in dem bezaubernden kleinen Örtchen namens Bø. Berge, ein See, Wildblumen, Maulbeeren die überall frei wuchsen, einfach Natur pur. Und mittendrin ein Bauernhof mit angrenzendem Tinyhouse, dass wir für die nächsten Tage unser Zuhause nennen durften. Mein Kinderherz schlug höher beim Anblick der zwei Alpakas und Hängebauchschweins, mit dem wir diese Idylle teilen durften.
Ach, Norwegen! Wir kommen wieder!








